Rom von oben – unsere liebsten Aussichtspunkte!

Von wo aus ihr den schönsten Blick auf die Stadt habt

Bild vom Autor Yannic
Yannic
11. März 2020
367 Bewertungen

Antike Bauten, historische Stadtpaläste und dutzende Kirchenkuppeln: Auch von oben betrachtet ist Rom eine echte Augenweide. In unserem Artikel zeigen wir euch die schönsten Spots, von denen aus ihr die Aussicht auf die ewige Stadt genießen könnt – darunter ein paar echte Geheimtipps! 

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Kuppel des Petersdoms

Blick vom Petersdom aus auf den Petersplatz in Rom

Denn der Besuch der Kuppel zählt für viele Rom-Besucher zu einem absoluten Highlight! Der Blick auf den Petersplatz, die Vatikanischen Gärten und die Dächer der Stadt ist wirklich besonders. Entsprechend lang sind die Schlangen, vor allem in der Hochsaison. Im Gegensatz zum Besuch der Basilika ist der Blick über Rom auch nicht umsonst. Entscheidet ihr euch, alle 551 Stufen zu Fuß zu meistern, zahlt ihr 8 Euro; wollt ihr bis zu ersten Aussichtsplattform den Lift nehmen, werden 10 Euro fällig. Wichtig ist dabei: Hier kann nur bar gezahlt werden!

Rom Petersdom – FÜHRUNG ZUR KUPPEL BUCHEN!

Dachterrasse der Engelsburg

Blick von der Engelsburg

Fast 2000 Jahren thront die Engelsburg majestätisch am Ufer des Tiber. Ihre heutige Form erhielt sie jedoch erst im Laufe der Jahrhunderte – denn die Festung blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Diese könnt ihr in der umfassenden Ausstellung im Inneren erleben. Auf etwa halber Strecke des Rundgangs erreicht ihr die riesige Dachterrasse hoch oben auf der Festung. Den Petersdom zum greifen nah und den Tiber zu Füßen überblickt ihr hie die Stadt.

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Terrazza del Pincio auf der Piazza del Popolo

Blick von der Terrazza del Pincio auf die Piazza del Popolo mit Obelisk in Rom

Den Blick von der hoch über dem Platz gelegenen Terraza del Pincio solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen. Von hier aus lässt sich das bunte Treiben auf der Piazza del Popolo am besten beobachten. Bereits in der Antike kamen Reisende über die Handelsstraße Via Flaminia durch das Tor in der Stadtmauer direkt auf den Platz, der heute ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen ist. Da die Terrasse nach Westen hin ausgerichtet ist ist sie auch ein toller Platz, um den Sonnenuntergang über der Stadt zu genießen!

Aventin mit Orangengarten und Schlüsselloch

Blick durch das Schlüsselloch vom Aventin aus auf den Petersdom in Rom

Der Aventin ist der südlichste der sieben Hügel Roms – und noch immer ein Geheimtipp für Rom-Reisende. Denn hier gibt es tolle Aussichten zu entdecken! Einen der besondersten Ausblicke genießt ihr am buco, dem Schlüsselloch der grünen Holztür des Malteserordens. Durch einen herrlichen Laubengang führt der Blick unmittelbar auf den Petersdom, der beinahe zum Greifen nah wirkt. Eine geniale optische Täuschung, bei der heute nicht mehr ganz klar ist, ob sie so geplant war. In den Abendstunden solltet ihr einen Abstecher zum benachbarten Giardino di aranci machen. Hier kommen sowohl Hipster als auch Rentner zusammen, um bei Straßenmusik den Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt zu genießen.

Hügel Gianicolo in Trastevere

Ausblick vom Hügel Gianicolo auf Rom

Den 82 Meter hohen Gianicolo zu besteigen erfordert zwar keine herausragende Kondition, ein bisschen aus der Puste sein werdet ihr aber dennoch, wenn ihr oben ankommt. Der spektakuläre Blick über die Stadt mit ihren zahllosen Kirchenkuppeln wird euch aber definitiv entschädigen! Den genießt ihr entweder von der Fontana Paola oder der Terrazza Piazza Garibaldi aus. Vor allem in den Abendstunden eine echtes Highlight! Anschließend könnt ihr nur wenige Schritte entfernt im hippen Viertel Trasteveres eine der zahllosen Bars ansteuern.

Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II. auf der Piazza Venezia

Ausblick vom Denkmal Viktor Emanuel II. auf der Piazza Venezia auf Rom

Das zu Ehren des ersten italienischen Königs errichtete Nationaldenkmal sorgte bei seiner Einweihung im frühen 20. Jahrhundert bei Bestürzung unter den Römern – und daran hat sich auch gut 100 Jahre später nicht viel geändert. Die „Schreibmaschine“ nennen Einheimische den gigantischen Bau spöttisch, der mit knapp 300 Metern Breite und 70 Metern Höhe schneeweißer Marmorfassade wie ein Fremdkörper im Stadtbild wirkt. Doch natürlich ist der Blick vom Dach  absolut spektakulär! Dieses erreicht ihr bequem über einen Glasaufzug (Kosten: rund 7 Euro).

Antiker Palatin

Ausblick vom Hügel Palatin auf das Forum Romanum in Rom

Der Palatin Hügel ist die Wiege Roms. Hier gründete der Sage nach Romolus im 8. Jahrhundert vor Christus die Stadt, die sich zum mächtigen Weltreich ausdehnte. Ein Besuch der beeindruckenden Ruinen aus unterschiedlichsten Jahrhunderten gehört fest zum Programm eines Rom-Besuches! Rund 2 bis 3 Stunden könnt ihr hier damit verbringen, antike Überreste und Ausgrabungen aus Tempeln, öffentlichen Gebäuden und Wohnhäusern zu erkunden. Dabei geht es stets auf und ab, und quasi im Minutentakt eröffnen sich interessante Perspektiven auf Forum Romanum, Kolosseum, Monti, das Kapitol und mehr!

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Über den Autor
Yannic

Wohl keine Stadt der Welt wartet mit einer derart reichen Geschichte auf wie Rom: Wer einmal hier war und das einzigartige, historische Flair gepaart mit der italienischen Leichtigkeit erlebt hat, will unbedingt wieder kommen – so wie ich. Gerne möchte ich mit meinen Tipps und Empfehlungen dafür sorgen, dass auch eure (erste) Rom-Reise unvergesslich wird.

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