Rom im März: 3 Gründe, warum es sich lohnt!

Bild vom Autor Yannic
Yannic
10. September 2019
121 Bewertungen

Rom ist immer eine Reise wert – vor allem im März! Für uns ist er der schönste Monat, um die ewige Stadt zu bereisen. Das gilt insbesondere für alle, die zum ersten Mal nach Rom kommen. Warum, erfahrt ihr in diesem Artikel!

Seiteninhalt

Grund 1: Das große Frühlingserwachen

Im März erwacht Rom langsam aber sicher aus dem Winterschlaf. Denn was wir Mitteleuropäer gerne vergessen: Im Süden beginnt der Frühling ein ganzes Stück früher als bei uns. Tage mit bis zu 20 Grad und purem Sonnenschein sind im römischen März an der Tagesordnung – wobei man, gerade für die kühlen Morgende, auf jeden Fall eine leichte Jacke im Gepäck haben sollte.

März in Rom

Während die Römer also wieder damit beginnen, das „dolce vita“ in den Straßencafés und Parks zu genießen, lässt der große Touristenansturm auf sich warten. Denn die Hochsaison beginnt in Rom erst mit Ostern, also ca. Mitte April. Spätestens zu den zahlreichen Feier- und Brückentagen im Mai ist die Stadt dann bereits hoffnungslos überfüllt. Für einen Trip im März sprechen also:

  • günstige Preise für Anreise und Unterkunft
  • keine endlosen Warteschlangen an den großen Sehenswürdigkeiten
  • das ideale Wetter für Kilometer lange Erkundungstouren durch die Stadt – nicht zu heiß, nicht zu kalt

Detaillierte Infos über das römische Wetter im März findet ihr auch in unserem Artikel zur besten Reisezeit für Rom.

Grund 2: Die Iden des März

Iden des März in Rom

Am 15. März jährt sich der Todestag des wohl berühmtesten römischen Staatsmannes der Geschichte: Denn an diesem Tag, im Jahr 44 vor Christus, wurde Julius Cäsar ermordet. Bereits am Tag zuvor erhielt er eine unheilvolle Warnung:

„Hüte dich vor den Iden des März.“

Als „Iden“ bezeichnete man im alten Rom die Tage, die die Mitte eines Monats markierten. An ebendiesem Tag im März kommen jedes Jahr dutzende Schauspieler und Schauspielerinnen am Largo die Torre Argentina im Stadtzentrum zusammen. Am Schauplatz des Mordes lassen sie in Toga und Rüstung gehüllt die römische Geschichte lebendig werden. Jedes Jahr aufs Neue ein gigantisches Spektakel!

Grund 3: Mimosen zum Weltfrauentag

Mimosen

Am 8. März ist der internationale Weltfrauentag – der in Italien eine besonders große Bedeutung hat. An jeder Straßenecke werdet ihr leuchtend gelbe Mimosen sehen. Diese sind das traditionelle Geschenk, das Italienerinnen zum Weltfrauentag erhalten. Doch dies ist keinesfalls eine chauvinistische Geste – denn die Mimose hat eine besondere Bedeutung:

Zur Zeit der Faschisten wählte eine Gruppe von Widerstandskämpferinnen die Mimose als ihr Zeichen – und kämpfte gegen die Unterdrückung von Frauen.

Eine Mimose zum Weltfrauentag ist also kein Grund, beleidigt zu sein. Außerdem profitieren auch Touristinnen – denn der Eintritt in Museen ist am 8. März für alle Frauen, unabhängig ihrer Nationalität, umsonst.

Wie hat dir dieser Artikel gefallen?

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hinweis zu Cookies

Wir setzen Cookies ein, um dir die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern  – mehr dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Mehr Infos OK